Beschreibung
Werner Maihofer lehrte Strafrecht und Rechtsphilosophie und war ein unorthodoxer Geist. Von manchen bewundert und von anderen als Frei- und Schwarmgeist argwöhnisch betrachtet, begab er sich als Professor in die Tagespolitik und erzielte darin beachtliche Erfolge.
Werner Maihofer – engagierter Professor und Hochschulreformer an den Universitäten Saarbrücken und Bielefeld, Mitautor des Freiburger Programms der F.D.P., erfolgreicher Bundesminister für besondere Aufgaben in der Regierung Brandt, unterschätzter Innenminister in der Regierung Schmidt und schließlich Präsident des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz: Ein Vordenker des Sozialliberalismus, zwischen Rechtsphilosophie und Politik und aktueller denn je: „Liberalität, so wie ich sie philosophisch und später politisch verstanden habe, wird sich zu ihrer vollen und gestalterischen Kraft nur entfalten und verwirklichen können in einer Verbindung mit den geschichtlichen Strömungen, die sich in der Sozialdemokratie entwickelt haben“- lautete sein Credo.
Die Autoren – Wissenschaftler der Eine, Politiker und Manager der Andere – beschreiben ausgewogen und wohlwollend Maihofers Leben: seine Kindheit und Jugend in der NS-Zeit, sein Studium nach dem Krieg, eine glanzvolle akademische Laufbahn, ein Wirken als Universitätsreformer, seine umfangreichen kulturellen Aktivitäten als Bundesminister bis hin zum Ausklang der Karriere am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.
Ein Buch, das die politischen Diskussionen der Gegenwart beeinflussen wird.
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