Seumes Passagen

Im türkisenblauen Garten

Im türkisenblauen Garten – Der Weg des Kapellmeisters A. S. von Leipzig in die Emigration, erzählt von ihm selbst. Herausgegeben von Max Pommer.

Beschreibung

Von Leipzig über Paris nach Hollywood. Eine erlebnisreiche Biografie über die Bedeutung Szendreis für das musikalische Leben in Leipzig sowie das jüdische Erbe während seines Wirkens als musikalischer Direktor im Sinai Tempel, Los Angeles.

Alfred Szendrei, ehemaliger Kapellmeister am Opernhaus Leipzig, Dirigent des Sinfonieorchesters und erster musikalischer Direktor der MIRAG (Mitteldeutsche Rundfunk AG), schreibt über sein Leben und Schaffen im Leipzig der 20er Jahre, den künstlerischen Tratsch und Klatsch und das schleichende Gift des Nationalsozialismus, das ihn zur Flucht in die USA zwingt. Daran anknüpfend rekonstruiert Max Pommer, ehemaliger Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, zusammen mit Szendreis Enkeln, Zeitzeugen und Dokumenten den weiteren Werdegang des Dirigenten.

Autor

Prof. Dr. Max Pommer

Max Pommer, 1936 in Leipzig geboren, besuchte die Leipziger Thomasschule und gründete dort das Kammerorchester der Thomasschule. Nach dem Abitur studierte er Dirigieren und Klavier an der Leipziger Hochschule für Musik und von 1960 bis 1964 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. 1968 wurde er mit einer Dissertation zum Thema „Melodische Einflüsse des Ländlers auf die Wiener Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts“ promoviert. Von 1962 bis 1973 leitete er die Leipziger Kammermusikvereinigung und die Gruppe Neue Musik Hanns Eisler. Von 1973 bis 1987 war er Universitätsmusikdirektor. 1980 erfolgte seine Berufung zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit an die Universität Leipzig. Danach war Max Pommer als Generalmusikdirektor von 1987 bis 1991 Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig. 1990 wurde er zum Professor für Orchestererziehung und Dirigieren an der Hochschule für Musik Saar berufen. In Saarbrücken baute er ein Hochschulorchester auf und leitete dieses und die Dirigierklasse der Hochschule bis 2005. Seit 2015 ist er Chefdirigent des Sapporo Symphony Orchestra, Japan. Pommer erhielt 1979 den Kunstpreis der DDR, 1985 den Nationalpreis der DDR für Kunst und Literatur, III. Klasse, 1985 den Deutschen Schallplattenpreis und 2011 die Biermann-Ratjen-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg

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